Die perfekte Produktion

„Die Perfekte Produktion ist kein Ziel, es ist ein Weg. So wie ein Omnibus nicht ohne weiteres flugfähig ist, so ist ein kostengeführtes Unternehmen nicht ohne weiteres prozessfähig.“

In den letzten Monaten habe ich mich viel mit der Digitalisierung in der Fertigung auseinandergesetzt und spannende Bücher dazu gelesen 1. Dabei ist mir klar geworden, weshalb die Fertigung so fertigt, wie sie es heute tut: kostengetrieben und stückkostenoptimiert. Oft werden höhere Prozesskosten verursacht, als Stückkosten eingespart. Der Fokus, nur einzelne Prozesse zu optimieren, führt eher zu Fehlentscheidungen als zum Optimum.

Für die perfekte Produktion ist die Sicht auf den Prozess und die Durchlaufzeit entscheidend. Werden Läger und Liegezeiten als Prozesskosten genauso mit einkalkuliert, wie die wertschöpfende Tätigkeit auf der Maschine, wird das Optimierungspotential ersichtlich. Für die perfekte Produktion benötigt es neben den Zielgrößen Kosten, Qualität und Zeit heute noch Transparenz und Reaktionsfähigkeit, um effizient zu fertigen. Ich bin in OWL bei vielen Produktionsunternehmen mit spanender Fertigung unterwegs und sehe, dass sich Prioritäten verschieben. Im Fokus stehen Wirtschaftlichkeit und Effizienz in der Fertigung – und hier reden wir über schlanke und bezahlbare Lösungen. Wie gehen Sie mit diesen Herausforderungen in Ihrer Produktion um?



1 Quellen: Manufacturing Scorecard, Jürgen Kletti & Otto Brauckmann| Integriertes Betriebsdaten-management", Otto Brauckmann | Die Perfekte Produktion, Jürgen Kletti & Jochen Schumacher

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