Wirtschaftlichkeit in der Produktion

Wirtschaftlichkeit in der Produktion – ein Top-Thema für meine Kunden. Die Losgrößen werden kleiner und die Variantenvielfalt höher. Die Anforderung, sehr gute Qualität zu einem günstigen Preis zu liefern, bleibt. Durch gestiegene Energiekosten, Materialpreise und Lohnkosten stehen Fertigungsbetriebe vor der Herausforderung, zu rationalisieren und sich zu optimieren. Doch die früheren Stellhebel haben nicht mehr die ausreichende Wirkung. Die Zielgröße „Zeit“ bietet noch erhebliches Wirtschaftlichkeitspotential, wenn man die Bearbeitungs-, Rüst- und Stillstandzeiten der Maschinen betrachtet. Nicht erkannte Maschinenstillstände erhöhen die Auftragskosten, da mehr Zeit als geplant benötigt wird. Die Belegungszeit der Maschine und die des Werkers erhöht sich, muss eventuell über Sonderschichten kompensiert werden und verringert die Flexibilität, eilige, zwischengelagerte Aufträge fertigen zu können. Das Gleiche gilt für die Qualität. Werden Mängel nicht sofort erkannt, entsteht Mehrarbeit durch Nacharbeit. Werden mehr Prüfschritte eingebaut, erhöhen sich dadurch Durchlaufzeit und Auftragskosten. Wir haben bei einem unserer Kunden die Fertigung Schritt für Schritt mit Hilfe der CIMCO Lösungen optimiert. Die Vernetzung der Maschinen planen wir mit einer Maschinendatenerfassung auf Basis der CIMCO Software, um die Zeiten und Störgründe zu erfassen. Fertigungsaufträge werden später automatisch aus dem ERP System importiert und mit dem CIMCO Scheduler erfolgt die Feinplanung. Mit dem Modul zur Produktionsdatenverwaltung wird die Fertigung dann papierlos. Welche Erfahrung haben Sie mit IT-Projekten in Ihrer Fertigung gemacht? Welche Schritte würden Sie gerne als nächstes umsetzen?

#Fertigung #Shopfloor #Industrie40 #Digitalisierung



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